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Als ob die Beamten nicht wussten, das dort ein ungenehmigter Betrieb läuft?

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 26 Tote und 50 Schwerstverletzte. Da hätte es in Deutschland noch höhere Strafen gegeben. Da wurden doch Bestechungsgelder gezahlt, denn es kann einen Beamten nicht entgehen, das dort ein Betrieb läuft, der unkontrolliert gebaut ist !!!!! Zuerst hätte man die Beamten vor Gericht stellen müssen. Für mich ist das vorsätzlcher Mord.

Heftiges Urteil nach katas­trophalem Brand: Pub-Besitzer muss hin­ter Gitter

Heftiges Urteil nach katastrophalem Brand: Pub-Besitzer muss hinter Gitter
Bei dem schw­eren Brand gab es viele Tote und Verletzte

Do., 20. März 2025 | Osten

Ein heftiges Urteil erschüt­tert Thai­land: Der Besitzer des Moun­tain B Pubs, Sia B, wurde jet­zt zu fünf Jahren und vier Monat­en Knast ver­don­nert! Grund: Ein Hor­ror-Brand, der am 5. August 2022 das Leben von 26 Besuch­ern aus­löschte und etwa 50 weit­ere schw­er ver­let­zte. Das Pattaya Provin­cial Court fällte am Dien­stag sein unbarmherziges Urteil — und nicht nur Sia B muss büßen!

Ein Artikel von Kil­ian Borchert

Fam­i­lie und Helfer mit drakonis­chen Strafen

Der Skan­dal zieht Kreise: Sia Bs Ehe­frau und sein Vater kassierten jew­eils 10 Jahre und 10 Monate Haft plus saftige 266.000 Baht Strafe. Der Elek­trik­er, der eben­falls mit drin­steckt, muss für fünf Jahre und einen Monat in den Bau und 125.000 Baht blechen. Der Vor­wurf: Fahrläs­sigkeit, die in die Katas­tro­phe führte, und Betrieb ein­er Vergnü­gungsstätte ohne Genehmi­gung. Ein Wahnsinn!

Kau­tions-Antrag: Flucht vor der Strafe?

Alle Angeklagten haben laut Anwalt Ron­narong Kaew­petch um Kau­tion gebeten — ganz legal, ver­ste­ht sich. Doch ob sie dem Knast entkom­men, bleibt unklar. Auf Face­book ließ Ron­narong die Bombe platzen: Sia B muss zusät­zlich 133.000 Baht Strafe zahlen. Die Opfer­fam­i­lien? Sie kämpfen um Entschädi­gung – zwis­chen 2 und 5 Mil­lio­nen Baht soll rauskom­men. Ein Tropfen auf den heißen Stein für so viel Leid!

Anwalt zufrieden — aber ein bit­ter­er Nachgeschmack

Ron­narong jubelt über das Urteil: ​„Die Beweise waren wasserdicht!“ Doch ein Schat­ten liegt über dem Fall: Öffentliche Beamte, die das Dra­ma hät­ten ver­hin­dern kön­nen, ste­hen noch auf der Anklage­bank. Die Nationale Anti-Kor­rup­tion­skom­mis­sion (NACC) zögert — kein klares Wort, ob die Ver­ant­wortlichen zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den. ​„Die Beamten kom­men mir davon, als wäre nichts gewe­sen“, wütet der Anwalt.

Näch­ster Schlag: Klage in Rayong 

Ron­narong gibt nicht auf: Er hat Klage beim Ray­ong Provin­cial Court ein­gere­icht, um Schadenser­satz zu fordern. ​„Die Ermit­tlun­gen laufen weit­er“, sagt er kämpferisch. Für die Opfer und ihre Fam­i­lien bleibt der Schmerz — und die Hoff­nung auf Gerechtigkeit.

Ein Fall, der Thai­land in Atem hält — und zeigt: Wer leicht­fer­tig mit Men­schen­leben spielt, zahlt einen hohen Preis!

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Wind-Wahnsinn in Thai­land: Däch­er weg, Dör­fer verwüstet!

Wind-Wahnsinn in Thailand: Dächer weg, Dörfer verwüstet!

Do., 20. März 2025 | Norden/Nordosten

Am 18. März 2025 fegte ein schw­er­er Som­mer­sturm durch die Prov­inz Chi­ang Rai in Thai­land und hin­ter­ließ in mehreren Unter­bezirken erhe­bliche Schä­den. Die hefti­gen Winde und starken Regen­fälle führten zu Ver­let­zun­gen von vier Men­schen, von denen sich zwei derzeit in kri­tis­chem Zus­tand befinden.

Beson­ders betrof­fen waren die Unter­bezirke Chom Mok Kaeo, Pa Ko Dam, Bua Sali, Dong Mada im Bezirk Mae Lao sowie Than Thong im Bezirk Phan. Der Sturm dauerte etwa einein­halb Stun­den und beschädigte bedeu­tende Infra­struk­turen wie Tem­pel, Schulen und Krankenhäuser.

Der Gou­verneur von Chiang Rai, Charin Thong­suk, reagierte umge­hend und forderte eine zügige Ermit­tlung der Schä­den sowie die Bere­it­stel­lung von Hil­fe für die Betrof­fe­nen. In Zusam­me­nar­beit mit dem Katas­tro­phen­schutzamt koor­dinierte er die Maß­nah­men zur Unter­stützung der Anwohner.

Zu den am stärk­sten betrof­fe­nen Ein­rich­tun­gen gehört der Chom Mok Kaeo Kinder­garten, die Pa Ko Dam Schule und das Mae Lao Kranken­haus, dessen Dach durch den Sturm stark beschädigt wurde. Der Kranken­haus­be­trieb wurde vorüberge­hend eingestellt, und die Patien­ten wur­den in benach­barte Kranken­häuser verlegt.

Wind-Wahnsinn in Thailand: Dächer weg, Dörfer verwüstet!

Auch der Tem­pel Wat Huai San Don Chan erlitt Schä­den an sein­er Struktur.

Die Behör­den arbeit­en derzeit eng mit lokalen Ver­wal­tung­sor­gan­i­sa­tio­nen zusam­men, um die notwendi­gen Repara­turen und Unter­stützungs­maß­nah­men durchzuführen.

Während die Aufräu­mar­beit­en im Gange sind, bleibt die Sorge um die anhal­tenden Wet­ter­verän­derun­gen groß.

Wind-Wahnsinn in Thailand: Dächer weg, Dörfer verwüstet!

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Thailändisches Parlament verabschiedet Gesetz zur Alkoholkontrolle und lockert damit die Beschränkungen für Spirituosen- und Bierwerbung

Das lästige das man Alkohol nur in bestimmten Zeiten kaufen darf, ist damit immer noch nicht vom Tisch. Ich selber rechne aber damit, das es jetzt kommt und man nicht mehr nach der Uhr einkaufen muss. Die Werbung mit Alkohol, ist schon lange in europäischen Ländern verboten worden und genau das wurde jetzt aufgehoben. Eine Katastrophe, so meine ich. Die Lobbysten haben gute Arbeit geleistet. Gerade jetzt wird der Alkohohlkunsum bei Jugendlichen wieder zunehmen und es werden viel mehr als vorher sterben. Sie werden durch die Werbung dazu annimiert. Leider.

Von

 Kittisak Phalaharn-

Mittwoch, 19. März 2025, 20:35 Uhr

Bangkok, 19. März 2025 – Das thailändische Parlament hat mit überwältigender Mehrheit für eine überarbeitete Fassung des Alkoholkontrollgesetzes gestimmt. Damit werden die seit Jahren bestehenden Beschränkungen für die Werbung für alkoholische Getränke, einschließlich Spirituosen und Bier, aufgehoben. Diese Beschränkungen waren jahrelang von vielen als drakonisch kritisiert worden, was zu dem neuen Gesetz führte.

Der Umzug wurde über acht Monate lang erwogen.

Der Gesetzentwurf, der in den vergangenen drei Wochen in Parlamentsausschüssen und -sitzungen ausführlich debattiert wurde, befasst sich mit mehreren Bestimmungen, die im ursprünglichen Alcoholic Beverage Control Act von 2008 als überholt oder zu restriktiv galten.

Eine der wichtigsten Änderungen ist die Lockerung von Paragraph 32, der zuvor jegliche Form von Werbung oder Darstellung verbot, die direkt oder indirekt den Alkoholkonsum förderte oder dessen Marke präsentierte. Das überarbeitete Gesetz erlaubt nun Werbung für alkoholische Getränke, einschließlich der Verwendung von Logos und Produktbildern, unter bestimmten Bedingungen, die in künftigen Verordnungen noch genauer festgelegt werden müssen. Diese Verordnungen sollen Unternehmen in Kürze zur Verfügung gestellt und im Royal Gazette offiziell bekannt gegeben werden.

Die Entscheidung folgte auf jahrelangen Einsatz verschiedener Interessengruppen, darunter der Craft-Beer-Branche, Kleinproduzenten und Tourismusunternehmen. Sie argumentierten, das strenge Werbeverbot bremse Wirtschaftswachstum und Innovation. Kritiker des alten Gesetzes wiesen auf dessen vage Umsetzung hin, die manchmal zu Geldstrafen oder rechtlichen Schritten gegen Personen führte, die lediglich Fotos von alkoholischen Getränken in sozialen Medien veröffentlichten – eine Praxis, die zuvor mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Baht (ca. 1.500 US-Dollar) oder sogar Gefängnisstrafen geahndet werden konnte.„Das ist ein Sieg für die Vernunft und den wirtschaftlichen Fortschritt“, sagte Taopiphop Limjittrakorn, Parlamentsabgeordneter der Move Forward Party und prominenter Verfechter der Craft-Bier-Branche. „Die alten Beschränkungen waren nicht nur unpraktisch, sondern benachteiligten auch kleine Unternehmen und Bürger zu Unrecht. Jetzt können wir unsere Produkte verantwortungsvoll vermarkten und Thailands Wirtschaft ankurbeln.“Die Verabschiedung des Gesetzes stieß bei den Branchenvertretern auf breite Zustimmung. Vor allem Craft-Brauer begrüßten die Entscheidung und betonten, dass die Möglichkeit zu werben ihnen gleiche Wettbewerbsbedingungen wie größeren Konzernen biete und es ihnen ermögliche, erwachsene Konsumenten effektiver zu erreichen. „Das ist für uns ein Wendepunkt“, sagte ein Vertreter einer lokalen Mikrobrauerei. „Wir haben jahrelang dafür gekämpft, und endlich haben wir das Gefühl, dass unsere Stimme gehört wird.“

Dieser Schritt war jedoch nicht unumstritten. Gesundheitsaktivisten und Anti-Alkohol-Netzwerke äußerten Bedenken, dass die Lockerung der Werbebeschränkungen zu einem Anstieg des Alkoholkonsums und damit verbundenen sozialen Schäden wie Trunkenheit am Steuer und Alkoholkonsum Minderjähriger führen könnte – Probleme, die Thailand schon lange plagen. Das Land hat eine der höchsten Verkehrstotenraten weltweit, viele davon stehen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum, insbesondere während der Weihnachtszeit.

Thailändische Abgeordnete betonten daraufhin, dass das neue Gesetz Sicherheitsvorkehrungen wie obligatorische Warnhinweise in der Werbung und Einschränkungen bei der gezielten Ansprache Minderjähriger vorsieht. Einzelheiten dieser Regelungen werden in künftigen Ministerrichtlinien dargelegt, die voraussichtlich in den kommenden Wochen nach der königlichen Verabschiedung des Gesetzesentwurfs ausgearbeitet werden.Der Zeitpunkt der Entscheidung steht im Einklang mit den umfassenden Bemühungen der thailändischen Regierung, den Tourismussektor, einen wichtigen Motor der nationalen Wirtschaft, zu stärken. Premierminister Paetongtarn Shinawatra ordnete Anfang des Jahres eine Überprüfung des nachmittäglichen Alkoholverkaufsverbots (von 14:00 bis 17:00 Uhr) an und signalisierte damit die Bereitschaft, die Politik an die Bedürfnisse von Unternehmen und Besuchern anzupassen. Die Lockerung der Werbevorschriften gilt als ergänzender Schritt, um Thailand für internationale Touristen attraktiver zu machen, von denen viele eine größere Flexibilität der alkoholbezogenen Vorschriften erwarten. Zum Redaktionsschluss wurde eine Aufhebung des nachmittäglichen Alkoholverbots noch geprüft.Der Gesetzentwurf wartet nun auf die königliche Zustimmung, eine Formalität, die den Weg für seine offizielle Verabschiedung ebnen wird. Sobald er in Kraft ist, dürfte er die Landschaft der thailändischen Alkoholindustrie, die im Jahr 2020 auf rund 473 Milliarden Baht (13,97 Milliarden US-Dollar) geschätzt wurde, verändern, wobei Bier mehr als die Hälfte des Marktes ausmachte.

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